Für uns Europäer ist es schwer nachvollziehbar, dass Trinkwasser mühsam in Eimern herangeschafft werden muss. In Jaisigaun war es bis zum Frühjahr 2016 notwendige und tägliche Praxis. Nach dem Erbeben wurde im Rahmen des Wiederaufbaus und der angedachten Verbesserungen der Infrastruktur auch über die Trinkwasserversorgung gesprochen. Dem Wunsch der Dorfbevölkerung nach einem festen Trinkwassernetz folgte die Planung und Umsetzung desselbigen in den Monaten März bis Juli 2016. Auch hier kaufte der Verein die notwendigen Leitungen, Verbindungsstücke und andere Materialien. Sämtliche Grabungen und Verlegungen von der Wasserquelle bis in die einzelnen Haushalte hinein mussten die Dorfbewohner organisieren und umsetzen. Heute verfügt jeder Haushalt über fließendes Wasser und einen eigenen 200 Liter Wassertank. Gerade ältere Bewohner profitieren von der direkten Wasserversorgung.